Tarifbewegung Metall- & Elektroindustrie 2026 Warnstreik bei Kubota: Beschäftigte an allen drei Standorten setzen starkes Zeichen

Deutliche Beteiligung bei Kubota Baumaschinen, Logistikcenter und Europaallee! Mit einem gemeinsamen Warnstreik an allen drei Standorten haben die Beschäftigten von Kubota heute ein deutliches Zeichen in der laufenden Tarifbewegung der Metall- und Elektroindustrie gesetzt.

IG Metall-Warnstreik bei Kubota in ZW, 04.11.26:

4. November 2026 4. November 2026


Sowohl im Hauptwerk von Kubota Baumaschinen als auch im Logistikcenter und am Standort Europaallee beteiligten sich zahlreiche Kolleginnen und Kollegen an den Arbeitsniederlegungen und der Kundgebung.

Die hohe Beteiligung unterstreicht die Entschlossenheit der Belegschaften, den Druck auf die Arbeitgeberseite zu erhöhen. Die Beschäftigten erwarten in der laufenden Tarifrunde ein Angebot, das ihrer täglichen Leistung und den wirtschaftlichen Belastungen der vergangenen Jahre gerecht wird.

„Die Kolleginnen und Kollegen stehen geschlossen hinter den Forderungen der IG Metall. Heute wurde deutlich, dass die Beschäftigten bereit sind, für ihre Interessen einzutreten und den notwendigen Druck zu entfalten“, so die IG Metall Homburg-Saarpfalz.

Mit Fahnen, Transparenten und lautstarken Beiträgen machten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer deutlich, dass sie von den Arbeitgebern mehr erwarten als warme Worte. Die Beschäftigten sorgen Tag für Tag für Qualität, Produktivität und wirtschaftlichen Erfolg. Dafür fordern sie Respekt und eine angemessene Beteiligung.

Doch der heutige Aktionstag ist noch nicht beendet: Für die Mittagschichten im Hauptwerk und im Logistikcenter sind zusätzlich Frühschlussaktionen geplant. Auch dort werden die Kolleginnen und Kollegen ihre Unterstützung für die Forderungen der Tarifbewegung sichtbar machen.

Die IG Metall Homburg-Saarpfalz bedankt sich bei allen Beteiligten für ihre große Unterstützung und die starke Solidarität zwischen den Standorten.

Die Botschaft des Tages ist eindeutig: Ohne die Beschäftigten läuft nichts. Wer den wirtschaftlichen Erfolg erarbeitet, verdient auch eine faire Beteiligung daran.