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Betrieb
Verhandlungen bei Siempelkamp SRS gehen weiter

Nach den Verhandlungen am 19.08.2026 liegt noch kein unterschriebener Interessenausglich und Sozialplan vor. Die abgestimmten Eckpunkte müssen mit dem verfügbaren Budget abgeglichen und von der Konzernspitze genehmigt werden.


20. August 2026 20. August 2026


Nach langen und intensiven Verhandlungen am 19. August 2026, die von 9:00 Uhr bis 20:00 Uhr andauerten, ist es dem Betriebsrat und der IG Metall noch nicht gelungen, den finalen Durchbruch zu erzielen. Trotz mehrerer Unterbrechungen, Gespräche und verschiedener Berechnungen konnten jedoch wichtige Eckpunkte erarbeitet werden, die nun auf Arbeitgeberseite mit den zuständigen Gremien und der Konzernspitze abgestimmt werden müssen.

Die Arbeitgeberseite hat im Verlauf der Gespräche mehrfach betont, dass das Restrukturierungskonzept innerhalb des vorgegebenen Budgets bleiben muss. Gleichzeitig verfolgen Betriebsrat und IG Metall weiterhin das gemeinsame Ziel, eine zukunftsfähige und stabile Perspektive für den Standort Zweibrücken zu erreichen. Dazu gehört insbesondere, dass mehr Beschäftigung erhalten bleibt, als vom Arbeitgeber ursprünglich im Juni vorgesehen wurde.

Uns ist bewusst, dass viele Kolleginnen und Kollegen auf konkrete Antworten warten. Diese würden Betriebsrat und IG Metall gerne bereits heute geben. Da jedoch weder ein Interessenausgleich noch ein Sozialplan unterschrieben sind, können derzeit noch keine belastbaren Zahlen oder abschließenden Aussagen veröffentlicht werden.

Für uns steht weiterhin fest: Nach Möglichkeit soll niemand gegen den eigenen Willen den Betrieb verlassen müssen. Für Beschäftigte, die ausscheiden, müssen faire und angemessene Regelungen gefunden werden. Gleichzeitig setzen sich Betriebsrat und IG Metall dafür ein, dass der Standort langfristig stabil aufgestellt wird und die Zukunftsperspektiven für die verbleibenden Beschäftigten gesichert werden.

In den bisherigen Verhandlungen wir zudem versucht, verschiedene Optionen zu verankern, damit die Beschäftigten entsprechend ihrer persönlichen Lebenssituation zwischen unterschiedlichen Wegen wählen können. Dazu gehören unter anderem tragfähige Lösungen für lebensältere Kolleginnen und Kollegen, die Möglichkeit einer gut ausgestatteten Transfergesellschaft sowie Perspektiven für jüngere Beschäftigte, die möglichst im Unternehmen gehalten werden sollen.

Die Verhandlungen werden am Mittwoch, 26. August 2026, fortgesetzt. Wir hoffen, der Belegschaft anschließend konkretere Informationen zu den vereinbarten Eckpunkten und zum weiteren Vorgehen geben zu können.

Bis dahin gilt: Es gibt noch keinen unterschriebenen Interessenausgleich und keinen Sozialplan. Die Gespräche sind nicht abgeschlossen. Wir halten an ihren zentralen Forderungen fest und werden weiterhin alles daransetzen, das bestmögliche Ergebnis für die Beschäftigten und den Standort Zweibrücken zu erreichen.

Gemeinsam für die Beschäftigten. Gemeinsam für den Standort.

Betriebsrat und IG Metall Homburg-Saarpfalz

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Flugblatt 20.08.2026

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